Die Perfekten - Caroline Brinkmann



  Preis: 18,00 €
Seitenanzahl: 608
Reihe: (Ich hoffe ja, dass noch ein zweiter Teil kommt, konnte dazu aber nichts Offizielles finden)
Erscheinungsdatum: 25. August 2017
Verlag: One by Bastei Lübbe

Beschreibung: 
Rain ist ein Ghost. Sie lebt außerhalb des Systems. Seit ihrer Geburt ist sie auf der Flucht vor den Gesegneten, einer perfekten Weiterentwicklung der Menschen, die mit eiserner Hand regieren und das Volk unterdrücken. Rain weigert sich jedoch, sich ein Leben lang zu verstecken, und begeht einen fatalen Fehler. Sie bricht die wichtigste Regel der Ghosts: Vertraue niemandem!

Meine Meinung:
Dieses Buch ist ein Musthave in jedem Jugendbuchregal Deutschlands. Es klingt vielleicht kitschig, das zu sagen, aber in ihm habe ich wirklich meine große Liebe gefunden und ich will es heiraten. Jetzt sofort - ab nach Vegas! ♥
Nein, Spaß beiseite. ☺ Die Wahrheit bleibt aber bestehen, denn dieses Buch ist für mich in jeder Hinsicht, in jedem Detail, jedem einzelnen Wort einfach perfekt und wahrscheinlich DAS Highlight meines Jahres. Ich fand es total großartig. 

Aber um nicht wieder mit der Tür ins Haus zu fallen, fange ich erstmal bei diesem wunderschönen Cover an. Wie ihr seht, wurde mir das Exemplar als eBook zur Verfügung gestellt ... Ja, aber ich brauchte es bei DIESEM Cover natürlich auch ganz präsent im Regal, denn, Leute, ganz ehrlich - es ist ein totaler Eyecatcher und eine tolle Fotografie mit einem wunderschönen Model (die eine wirklich passende Rain abgibt!) und allgemein einer richtig coolen Aufschrift. Zeigt mir bitte einen Menschen auf dieser Welt, der einfach unachtsam an diesem Buch vorbeigehen kann. Gibt's nicht - basta! 

Weiter geht's mit der unverbesserlichen Story: ein großartiger Mix aus Tribute von Panem und Die Auswahl von Ally Condie, aber trotzdem ist es kein Abklatsch. Auf seine eigene Art und Weise vereint es so interessante, dystopische Aspekte und kombiniert diese mit einer so großen Spannung, die sich durch das ganze Buch zieht. Immer wenn man denkt, es könnte einfach nicht spannender werden, hat es durch genial konstruierte Wendepunkte nochmal einen draufgesetzt und mich persönlich komplett aus den Socken gehauen. 

Das Setting der Geschichte ist den oben genannten Büchern teils wirklich sehr ähnlich. Eine oberste Schicht von Menschen, die auf alle anderen hinabsieht und diese in deren Distrikten/Gebieten kontrolliert. Dabei gibt es ziemlich klassisch ein regelrechtes Kastensystem mit Ghosts und Rebellen und vielem mehr - und alles ist so so so gut aufgebaut und durchdacht, dass ich echt weinen könnte. Ich liebe es einfach. ☺

Aber den größten Pluspunkt bringen meiner Meinung nach die Charaktere mit sich. Ich habe das Buch über einen längeren Zeitraum gelesen, weil ich 1) nicht wollte, dass es zu Ende geht und 2) es für mich wirklich ein totales Wohlfühlbuch war. Ich hatte nie den Druck, jetzt wirklich weiterlesen zu müssen, sondern konnte immer darin schmökern und abtauchen, weil es mir all die Tage versüßt hat. Das würde ich übrigens auch jedem anderen empfehlen, weil man dadurch so sehr in dieser Welt drinsteckt und die Charaktere so ins Herz schließt!
Rain ist jetzt nicht direkt die sympathischste Person. Sie ist etwas verschlossen und introvertiert - logisch, wenn sie sich die ganze Zeit über verstecken muss - aber gegenüber den Leuten, die ihr etwas bedeuten, ist sie der treuste, loyalste und warmherzigste Mensch, den es gibt. Sie ist gerissen, mutig und richtig flink. Ich wäre echt gern wie sie. 
Ebenso ist Storm, ihre Mutter, ein wahrer Schatz. Man durchläuft mit ihr Hochs und Tiefs, aber es ist so schön zu sehen, wie die beiden aneinander festhalten. Egal, was passiert. 
Und auch Lark ist ein echter Bookcrush. Er ist zwar irgendwie nicht ganz so klug und gerissen wie Rain, aber auf eine andere Weise richtig interessant, wahrscheinlich weil er so aufopferungsvoll ist. Warum und wem gegenüber? Das müsst ihr selbst erfahren, indem ihr das Buch lest! ☺
Im Großen und Ganzen sind die Charaktere wirklich besonders und keineswegs typisch oder klischeehaft. Sie haben ihre Probleme, Macken, Fehler - wie jeder andere Mensch auf der Welt. Und DAS macht sie perfekt.

Auch den Schreibstil sollte man in der Auflistung toller Dinge nicht vergessen. Er passt sich den Charakteren und dem Setting so gut an, hält die Spannung oben und lässt keine Wünsche offen. Ich kann mich nur immer wieder wiederholen, aber wirklich jede kleinste Facette des Buches ist genial. (lestes.lestes.lestes.lestes.lestes.lestes. - So, war das jetzt genug Hypnose, dass ihr euch das Buch jetzt endlich mal in den Warenkorb legt?)

Fazit: 
GENIAL! Wenn es keinen zweiten Teil gibt, dann sterbe ich, lieber Bastei Lübbe Verlag. Das ist einfach so. Also bitte, bringt ganz schnell eine Fortsetzung raus! 



5 von 5 Sternen

Und  hier ← bekommt ihr es.

Vielen Dank an den Bastei Lübbe Verlag und NetGalley für dieses Rezensionsexemplar! Und natürlich nochmal an die liebe Caroline selbst, dass sie so lieb war und mich einfach angeschrieben hat, ob ich denn ein signiertes Exemplar wöllte. So eine Liebe! ♥ 

Das Erdbeermädchen - Lisa Stromme


  Preis: 10,.99 €
Seitenanzahl: 352
Erscheinungsdatum: 13. Juni 2017
Verlag: Heyne
Originaltitel: The Strawberry Girl

Beschreibung: 
Sommer 1893. Die Bewohner von Åsgårdstrand, einem malerischen Fischerdorf an der norwegischen Küste, bereiten sich auf die Ankunft ihrer reichen Sommergäste vor. Die junge Erdbeersammlerin Johanne soll den Sommer über als Dienstmädchen im Hause des Admirals Ihlen arbeiten. Johanne freundet sich mit Tullik, der impulsiven Tochter des Admirals, an. Als diese eine verbotene Affäre mit dem noch unbekannten Edvard Munch beginnt, der geächtet am Rande des Dorfes lebt, drohen ihre Freundschaft und der bürgerliche Friede in Asgardstrand daran zu zerbrechen. 

Meine Meinung:
Heute stelle ich euch ein Buch vor, um das ich lange herumgeschlichen bin. Kurz nachdem es bei mir eingezogen ist, dachte ich dann doch immer wieder: Na, ist das wirklich was für mich? Was wenn die Geschichte doch zu trocken ist - eigentlich bin ich ja kein so großer Kunstfan, was mache ich nun?  Einfach lesen, wie sich herausgestellt hat, denn alle Gedanken und Sorgen waren vollkommen unbegründet. 

Sobald ich angefangen habe, das Buch zu lesen, bin ich nicht mehr von ihm weggekommen. Ich habe in meiner Freizeit einfach nichts anderes gemacht, als sabbernd jedes Wort des Buches aufzusaugen, weil die Story nicht nur total intensiv war, sie war auch etwas ganz Anderes und Besonderes. 


"Die Wahrheit wirkt oft vulgär. [...] Während die Lüge funkeln kann wie prächtige Sterne." (S. 87)

Edvard Munch (das ist der Typ, der 1893 den "Schrei" gemalt hat, und das wiederum ist das gruselige Ding mit den Händen auf den Wangen und dem aufgerissenen Mund) ist so ein interessanter Charakter, der die Story ebenfalls so ansehnlich (oder eher "anleslich") macht. Heutzutage ist er einer der berühmtesten Maler, aber damals sah das noch ganz anders aus. Er war, ebenso wie seine Bilder, verrufen und in der Gesellschaft als Verrückter bekannt, da er, im Gegensatz zu anderen Malern seiner Zeit, seine Gefühle auf die Leinwand gebracht hat. 
Er war ein sehr gebrochener Charakter, und das bringt das Buch so gut rüber! 
Ein weiterer total spannender Charakter des Buches ist Tullik. Sie ist die Tochter einer sehr gut gestellten Familie und dort die jüngste von drei Tochtern. Sie ist das ganze Gegenteil von Munch. Sie ist aufbrausend, impulsiv und sie zieht jeden mit sich. 
Auch Johanne, unser Erdbeermädchen und unsere Erzählerin der Geschichte, ist von ihr gefesselt. Sie selbst ist aber eher ein stiller, zurückhaltender Charakter, vielleicht böse gesagt ein kleiner Mitläufer. Als Hausmädchen beobachtet sie Munchs und Tulliks Beziehung und dessen Entwicklung von außen, was der Autorin mehr als gut gelungen ist. Es macht einfach süchtig und reißt einen ungelogen hin und her. 

Ein weiterer toller Punkt des Buches ist die wunderschöne Kulisse der norwegischen Küste, gepaart mit dem wunderbaren malerischen Schreibstil Lisa Strommes. Und nicht nur das, er lässt auch alles total wirklich und intensiv erscheinen, da man bei der Autorin wirklich das Gefühl bekommt, die Handlung am eigenen Leib zu erfahren - beziehungsweise aus Johannes Beobachterperspektive. Hierbei unterstützt Johannes eher stiller Charakter nämlich, dass man den ansteigenden Konflikt gut beobachten kann, ohne direkt von extremen inneren Konflikten Johannes abgelenkt zu werden. 

Gleichzeitig ist es einfach unfassbar, wie gut Lisa Stromme die damals entstandenen Bilder und bekannten Ereignisse Munchs mit ihrer eigenen Geschichte verknüpft, diese gekonnt in Szene setzt und interpretiert. Es war einfach so glaubwürdig, lebensecht und haach ... Einfach schön! 


"Ich versuche, die unlösbaren Rätsel des Lebens zu malen, das, was uns verstört [...] Ich versuche das Leben so zu malen, wie es gelebt wird." (S. 87)

Mir fällt es gerade, einfach mal ganz ehrlich geradeaus gesagt, richtig schwer, dieses Buch und das, was es in mir ausgelöst hat, in Worte zu fassen. Es ist einfach nicht greifbar. Ich kann euch nur sagen, dass diese Geschichte über Freundschaft, über Liebe, über Selbstvertrauen und -bewusstsein, einfach so viel Gutes vermittelt und so viel in einem selbst freisetzt. Ich bekomme jetzt noch Herzklopfen, wenn ich daran denke.
Vor allem das Ende und sogar das Nachwort haben mir nochmal einen richtigen Stoß versetzt ... Ja, das Nachwort! Ich hätte selbst nie gedacht, dass mich eins mal so sehr berühren kann, obwohl die Autorin dort "nur" ihre Intention niederschreibt. 


Auch das Cover finde ich sehr gut gewählt, weil es mit seiner malerischen Art und der eher rauen und matten Beschaffenheit des Umschlags natürlich stark einem Gemälde ähnelt.


Fazit:
Ebenso wie Kunst ist dieses Buch  schwer in Worte zu fassen, da es so wunderschön ist. Ich kann es wirklich jedem empfehlen, weil es mich voll und ganz gepackt hat, obwohl ich nicht mal ein großer Kunstfan bin. Dafür kann ich jetzt im Nachhinein sagen, dass ich dank dieses Buches Kunstliebhaber  viel besser verstehen und nachvollziehen kann. Ich kann die Autorin wirklich nur loben.



5 von 5 Sternen

Und  hier ← bekommt ihr es.

Vielen Dank an den Heyne Verlag für dieses Rezensionsexemplar! ♥ 

Lesemonat September 2017

Hallo, alle zusammen! ☺♥
Hier seht ihr meinen Stapel gelesener Bücher im September. Insgesamt sind es neun Bücher und ein Hörbuch geworden, (und ein Buch, das ich aus einem besonderem Grund mit in den Oktober nehme, aber hier auch gar nicht aufzählen werde).
Insgesamt kommt man also auf 3.602 Seiten, was auf jeden Tag verteilt 120 Seiten macht.

"Into the Water" von Paula Hawkins (Rezension dazu HIER) habe ich aus dem letzten Monat mitgenommen und bewertet habe ich es mit 3 Sternen, weil es mich leider nicht ganz so vom Hocker gehauen hat. Mehr dazu oben in der Rezension.

Auch "City of Bones" von Cassandra Clare habe ich als Reread noch aus dem August mitgenommen und ich fand es SO toll. Daher 5 Sterne und gleichzeitig mein Highlight des Monats. ☺

Ein Buch hat heute kein Bild von mir bekommen. (Tja, Heidi Klum, den Spruch kann ich auch.) Und zwar "Perfect Touch - Untrennbar" von Jessica Clare. Unterirdisch, einfach unterirdisch. Ein Stern, Flop des Monats - nein, MEINES LEBENS - und HIER DIE REZENSION.

Ganz gut gefallen hat mir dagegen "Until Friday Night - Maggie & West" von Abbi Glines. Ich fand es zwar etwas oberflächlich , aber trotzdem hat mir die Story richtig gut gefallen und auch die Charaktere fand ich ziemlich süß gemacht. Daher gab's von mir 3,5 Sterne. ☺

Ein mal ganz anderes Buch war "Sonnenschatten - Die Chroniken von Ereos 1" von Benjamin Keck. Es war blutig, spannend, gewaltig und hat mir supi gefallen! Durch ein paar Formfehler und weil ich trotzdem ein wenig zu zimperlich für dieses Genre bin, habe ich es dann letztendlich auch mit 3,5 Sternen bewertet. HIER DIE REZENSION.

Diesen Monat habe ich mich auch zum ersten Mal im Sci-Fi Genre ausprobiert und es hat mir so gut gefallen! Klarer Beweis dafür sind die 4 Sterne, die ich "Zeitkurier" von Wesley Chu gegeben habe. Wenn ihr darüber mehr wissen möchtet, dann lest doch mal die REZENSION DAZU.

Diesen Monat habe ich die "Calendar Girl"-Reihe von Audrey Carlan mit dem letzten Teil "Ersehnt" beendet. Puh, und dieser Teil war, glaube ich, echt der schlechteste von allen. Mir ging es so auf die Nerven, dass die Protagonistin Mia hier von allen in den Himmel gelobt wurde und allgemein jedes einzige Klischee bedient wurde. Echt nicht gut. Daher nur 2,5 Sterne. Hätte mir echt mehr erhofft, gerade weil ich den dritten Teil so toll fand. Schaaade.

Vielleicht habt ihr ja schon die REZENSION ZU "Die Gabe der Könige" von Robin Hobb gelesen und wisst daher, dass ich diesen richtig gut fand. Vor allem das Ende konnte mich sehr überzeugen, wodurch ich jetzt auch total auf den nächsten Teil hinfiebere! 4 Sternchen.

Ich persönlich bin ja ein riesiger Fan von der "Frost"-Reihe von Jennifer Estep - ich LIEBE sie. Daher wollte ich auch unbedingt ihre andere Reihe "Black Blade" lesen und habe diesen Monat zusammen mit der lieben Mareike ( - hier geht's zu ihrem Blog - ) den ersten Teil "Das eisige Feuer der Magie" begonnen und fand diesen ganz gut gemacht. Trotzdem kommt er nicht im entferntesten an die "Frost"-Reihe ran, weil ich die Charaktere als ziemlich flach empfand. Deshalb "nur" 4 Sterne.

Außerdem hat mein Deezer-Abo mir ermöglicht auch das Hörbuch zu "Erwachen des Lichts" von Jennifer L. Armentrout zu hören. Ich fand es total spannend, und vor allem die Kombi mit den unglaublich tollen Sprechern war super. Jedoch mochte ich manche Charaktere nicht ganz so gerne und irgendwie hat es mich auch nicht so komplett gefesselt. Daher ein Sternchen Abzug und raus kommen 4 Sterne!

Und das war's auch schon. Nach dem letzten, nicht ganz so erfolgreichen Monat bin ich echt froh, dass ich diesen Monat wieder ein bisschen was schaffen konnte!
Wie sah denn euer Lesemonat so aus? ☺

Fühlt euch gedrückt! ♥

Neuzugänge September 2017


Aus Spaß an der Freude starte ich heute meinen Neuzugänge-Post mal mit keinem Hallo, sondern einem Zitat. Isabel, 18 Jahre, aus Dresden, sagte Ende August: 

Vielleicht sollte ich meinem wachsenden SuB endlich mal eine Pause gönnen und ihn lieber abbauen! Also - soeben beschlossen - diesen Monat, ab dem heutigen Tage, gibt es ein Kaufverbot für mich. Ob ich dieses wirklich einhalten kann, erfahrt ihr dann in einem Monat.

Heute erfahrt ihr: Ich habe es nicht geschafft. Welch. Ein. Wunder. 
Der Übeltäter? Definitiv Thalia und dessen Rabattaktion, und natürlich meine Büchersucht ...
Insgesamt sind es 12 Bücher und ein Hörbuch geworden, aber allesamt sind mal wieder so schön und ich freue mich so, sie bald zu lesen! ☺
Wenn ich jetzt schon die Thalia-Aktion erwähnt habe, fange ich auch sofort mit dieser an. Und da durfte zuerst - kaum zu übersehen - "IT" von Stephen King einziehen. Auf Englisch, weil ja nur diese preiswerter angeboten werden, und weil es auch ein wenig kürzer ist als das deutsche Exemplar. (Ich betone: ein wenig.) Mich haben in der letzten Zeit so viele Leute damit angefixt - jetzt muss ich da definitiv auch ran!

Vielleicht kennen schon einige mein dunkles Geheimnis ... Ich bin eine Harry Potter Jungfrau. Tut mir leid, wenn ich euch damit enttäusche! Aber damit ihr mir auch nicht böse seid, habe ich mir für demnächst den ersten Teil "Harry Potter and the Philosopher's Stone" von J.K. Rowling vorgenommen. ☺

Auch der dritte Teil von Cassandra Clares Shadowhunters-Reihe "City of Glass" durfte einziehen und wird hoffentlich bald genauso verschlungen, wie der erste Teil im letzten Monat rereadet wurde. 

Und erneut wurde ich bei einigen Bookstagrammern und -tubern mit "Queens of Geek" von Jen Wilde angefixt. Ich bin echt total gespannt auf die Geschichte, weil ich mir die Umsetzung mit der Convention gar nicht vorstellen kann!

Zunächst konnte ich dann auch meine Colleen Hoover-Sammlung mit "Confess" und "November 9" weiter auffüllen. Jetzt fehlen mir nur noch "Ugly Love", "Maybe Not" und natürlich "Without Merit", wenn es dann erschienen ist. Yaay! Aber bis dahin lese ich erstmal die beiden. ☺♥


An Rezi-Exemplaren kamen auch einige an, mitunter das erste Mal vom Bastei Lübbe Verlag, worüber ich mich auch unglaublich gefreut habe! Dazu zählen "Pretty" von Georgia Clark und "The Promise" von Richelle Mead. Beide klingen so toll und spannend. Vor allem bei ersterem hoffe ich auf ganz viel Tiefe! ♥

"Iskari - Der Sturm naht" von Kristen Ciccarelli und "Scherben der Dunkelheit" von Gesa Schwartz zieren nun auch mit ihren wundervollen Covern mein Regal. Und zu guter Letzt freue ich mich noch auch die Fortsetzung "Der schwarze Thron - Die Königin" von Kendare Blake, weil mir ja schon der erste Teil so toll gefallen hat. ☺
Ganz schön viele Rezensionsexemplare, ich weiß! Aber ich muss ehrlich sagen, dass ich gar nicht erwartet hätte, dass ich alle bekomme. Demnach freue ich mich natürlich umso mehr und bedanke mich ganz ganz doll bei den Verlagen! 



Auf den bekannten Jugendthriller "Aquila" von Ursula Poznanski bin ich auch seehr gespannt, weil ich schon so viel Gutes gehört habe.






Zu guter Letzt hoffe ich echt, dass "Handlettering - die 33 schönsten Alphabete" mir helfen kann, meine furchtbare Handschrift zu verbessern! Versteht mich nicht falsch - meine Alltagsschrift ist okay. Sobald ich jedoch wiklich mal schön schreiben möchte, zum Beispiel auf Karten, in schönen Notizbüchern oder nur Überschriften, sieht es so aus, als hätte man einen Erstklässler rangelassen ... Furchtbar! Also drückt mir die Daumen. ♥



Welche dieser Bücher kennt ihr denn oder habt ihr euch auch gekauft? (Oder wollt es noch?)
Ansonsten war's das hier von mir und wir sehen uns bald wieder. ☺

Sonnenschatten - Benjamin Keck



  Preis: 13,90 €
Seitenanzahl: 380
Reihe: Die Chroniken von Ereos 1
Erscheinungsdatum: 25. April 2017

Beschreibung: 
»Niemand weiß, woher sie kamen, noch wohin sie gingen, doch sie waren da und mit ihnen kam die Angst. Ob sie erst seit kurzem hier sind, oder bereits seit langem, das weiß ich nicht. Schatten werden sie, Schatten sind sie, Schatten bleiben sie und sie werden kommen. Ich sehe bereits ferne Blitze und doch höre ich keinen Donner.« 

Neun, Schüler in einer düsteren Ausbildungsstätte für Assassinen und Suchender, kämpft darum, vergessen zu werden. Sha, ein Krieger der Wüste und Besitzer eines blutigen Dolches trifft in den winterlichen loktarischen Wäldern auf die Kampfgefährten Delon und Evva. Gemeinsam brechen sie auf, einen dunklen Zauber zu lösen, der ihren Freund Agnon gefangen hält. Doch schon bald werden sie von Schattendienern und Schlimmerem gejagt, stehen ruchlosen Assassinen, nubarischen Kriegern und dunklen Machenschaften gegenüber, an deren Ende die Götter selbst um ihr Dasein fürchten müssen. Während die Fahnen des Krieges über den ylanischen Türmen wehen und König Maer Magnur zur letzten Schlacht ruft, scheint es, als schritten die Bewohner von Ereos einem blutigen Zeitalter der Schatten entgegen. 


»Seit jeher scheint Blut eine seltsame Faszination auf die Menschen auszuüben. Meine Suche brachte mich an unbeschreiblich dunkle Orte, doch selbst dort wussten sie nicht genug, um sich zu fürchten. Diese Furcht wäre jedoch angebracht, nicht umsonst sind sie, wer sie sind.«

Meine Meinung:

Heute stelle ich euch mal ein Buch vor, von dem bestimmt viele noch nichts gehört haben - "Sonnenschatten - Die Chroniken von Ereos 1". Der Debütroman des überaus sympathischen Selfpublishers Benjamin Keck. 

Schon beim ersten Reinlesen ins Buch überzeugte mich die sehr überlegte und künstlerische Wortwahl. Benjamin weiß wirklich, wie er mit Worten umzugehen hat, um seinen Leser vollends zu verzaubern. Der Funke springt dadurch wirklich total über und macht einfach richtig Lust auf mehr. 

Ein weiterer Pluspunkt war das komplexe und extrem überzeugende Worldbuilding. Kennt ihr das, wenn ihr Fantasyromane lest, versucht in deren Welt einzutauchen, aber euch immer wieder Schnittstellen und Widersprüche endlose Fragezeichen über dem Kopf bescheren? Gibt's hier definitiv nicht! Man merkt als Leser einfach ganz deutlich, wieviel Arbeit, Gedankengut und Überlegung hinter diesem Setting, dieser Welt und dem Leben darin steckt. Alles wirkt so echt, dass man oft ganz klare Bilder dazu im Kopf hat. 
By the way: Ich hasse es, wenn man ein Buch über 300 Seiten weit liest und einfach nicht erfährt, wie jegliche Dinge, zum Beispiel Personen oder Orte, aussehen. Gibt's hier auch nicht und das unterstützt das Leseerlebnis einfach so sehr.

Genauso gut gefiel mir die Story. Sie war ebenso komplex und vielfältig wie die Welt, in der sie spielt. Wenn ich sie in einem Wort beschreiben müsste, dann wäre das wohl farbenfroh. Warum? Weil der Leser einfach jegliche Gefühle, Stimmungen, Situationen und Abenteuer erlebt, die rückblickend in meinem Kopf wirklich so viel hinterlassen haben. Die strahlende Heiterkeit von Delon, einem unserer Protagonisten; die Finsternis, die die Schatten mit sich brachten; die helle, klare Hoffnung, die Alyssa, ein weiterer Charakter des Buches, immer in mir freisetzte; oder eben das dunkelrote Grauen des Blutes, welches sich über viele Seiten des Buches zieht. Oh ja, es gibt viel, sehr viel Blut, Gewalt und Tod. Ich würde jetzt sagen, für wen das nichts ist, der solle sich lieber von dem Buch fernhalten, aber ich dachte anfangs auch von mir, dass ich solch blutrünstige, oft geradezu groteske Geschichten nicht mag. Falsch! Es macht einfach so süchtig. Du kannst gar nicht mehr aufhören weiterzulesen. Manchmal war es mir zwar etwas zu krass, aber ich denke, das ist nur, weil ich (auf deutsch gesagt) so eine Zimperliese bin und sonst echt keine so action- und gewaltreiche Bücher lese. Und da das in meinen Augen einfach Geschmackssache ist, gibt's auch keinen Punktabzug, denn Leute, die das wiederum mögen, werden in diesem Buch aufgehen.

Außerdem kommen noch die vielen und so gut gelungenen Wendepunkte des Buches hinzu. Ich hab gelesen und gelesen und dachte mir so oft: "Nein, das hat er jetzt nicht gemacht?!". Das Lustige hierbei, was ich auch noch nicht allzu oft in Büchern erlebt habe, ist, dass du als Leser einfach niemals damit rechnest, was als nächstes geschieht, es aber im Nachhinein einen so großen Sinn macht, dass du dich echt fragst, wie du das die ganze Zeit übersehen konntest. Megagut! 

Und dann noch diese Charaktere - hach, jetzt komm ich so richtig ins Schwärmen! 
Mir persönlich ist ja immer wichtig, dass Personen im Buch nicht nur schwarz und weiß dargestellt werden, wie es leider viel zu oft passiert. Und zum dritten Mal: Hier nicht! Jeder, selbst die blutfanatischen Assassinen, hat eine gute und eine schlechte Seite. Jeder hat seinen Hintergrund und seine Tiefe. 
Mir sind vor allem das Dreierteam Sha, Evva und Delon total ans Herz gewachsen, die die Stimmung immer wieder so aufgelockert, regelrecht aufgeheitert, haben. Vor allem Delons Humor in den schlimmsten, ekligsten oder widerwärtigsten Situationen hat mich oft so zum Schmunzeln und Lachen gebracht. Und die drei zusammen zeigen einem wirklich, was wahre Freundschaft und echter Zusammenhalt wirklich bedeuten.
Über weitere Charaktere sage ich aber mal lieber nichts - sonst komme ich ums Spoilern nicht herum und das will ich ganz und gar nicht. 

Jedoch kann ja nicht alles perfekt sein und so bekommt auch dieses Buch ein paar Abzüge, weil mich manche Dinge wirklich ein bisschen gestört haben. Diese sind komischerweise echt nur Formfehler. Wenn diese nicht gewesen wären, hätte das Buch in meinen Augen locker 4 oder 4,5 Sterne bekommen können. Von Leuten, die dieses Genre noch mehr mögen als ich, wahrscheinlich sogar 5 Sterne.
Numero 1: Die zahlreichen Kommafehler! Bei sowas werde ich wirklich unglaublich penibel. Mich bringen schon die kleinsten Symbolfehler komplett aus dem Lesefluss raus und das war hier einfach viel zu oft. In der ersten Hälfte des Buches war da höchstens mal ein Fehlerchen innerhalb von vier Seiten, als das Ganze aber zu seinem Höhepunkt kam, hab ich da doch schon oft vier Fehler auf einer einzigen Seite bemerkt, und das ist meiner Meinung nach einfach zu viel. 
Numero 2: Ich kann das Cover leider echt nicht leiden. Das mag ebenfalls Geschmacksache sein, aber in diesem Falle finde ich schon, dass es irgendwie billig wirkt. Im Grunde ist es zwar passend - gerade durch das Schwert und die düstere Aura - aber dann auch wieder so einseitig. In mindestens vierzig Prozent des Buches geht es um Freundschaft, um Aufrichtigkeit, um Zusammenhalt... Aber das fehlt einfach ganz, und das kann ich gar nicht verstehen. Also Leute, wenn ihr mit dem Gedanken spielt, euch das Buch zu kaufen, dann beachtet dieses Cover bitte nicht. Das Buch ist so, so, so viel mehr!
Uuund Numero 3: Auch dem lieben Benjamin merkt man hin und wieder an, dass dieses Buch sein Einstieg in die Autorenwelt ist. So wirken manche Dialoge oder innere Monologe manchmal etwas steif und unnatürlich. Gerade die inneren Monologe, also die Gedanken und Gefühle der Charaktere, waren manchmal etwas ungeschickt geschrieben. So kam es dann oft, dass diese einfach im Präsens und dem Ich-Erzähler, aber in kursiver Schrift, geschrieben wurden, obwohl die ganze Geschichte eigentlich von einem auktorialen Er-Erzähler im Präteritum verfasst ist. Kennt ihr es, ein richtig leckeres Gericht zu essen und beim Kauen auf ein Pfefferkorn zu beißen? Erstmal tut das unglaublich weh und dann ist der Geschmack im Mund auch echt nicht empfehlenswert. So kann man das auch auf diese Situation beziehen. Du liest - und gerade die Wortwahl ist oft einfach dem Himmel entsprungen - und dann kommt dieser völlig neue Erzähler mit einer ganz anderen Zeitform und reißt dich richtig aus dem Genuss raus. 
Kleines Beispiel: 

"Alyssa ging noch immer langsam zwischen den Bäumen hindurch. Ist das vielleicht langweilig, so langsam zu gehen, hoffentlich hatte die alte Frau Recht. Aber bald muss ich laufen, einfach, weil ich sonst Gefahr laufe einzuschlafen." (S. 149)
Versteht ihr, was ich meine? Es klingt einfach nicht so recht. Ich denke, das hätte man auch in denselben Formen gut eingliedern können. 
Leider haben diese drei Punkte mich oft ziemlich gestört, somit gibt's für jeden Mängel einen halben Stern Abzug. 

Fazit:
Eine absolut grandiose Geschichte, die ich jedem "Game of Thrones"- und "Assassin's Creed"-Fan ans Herzen legen möchte. Lasst euch nicht vom Cover abschrecken. Diese Geschichte birgt wirklich so viel mehr.


3,5 von 5 Sternen

Und  hier ← bekommt ihr es.

Vielen Dank an Benjamin Keck für dieses Rezensionsexemplar! ♥ 

Zeitkurier - Wesley Chu


  Preis: 14,99 € (Broschiert)
Seitenanzahl: 496
Reihe: Time Salvager 1
Erscheinungsdatum: 14. August 2017
Verlag: Heyne
Originaltitel: Time Salvager

Beschreibung: 
In einer zerstörten Zukunft liegt die letzte Hoffnung in der Vergangenheit

Die Erde hat sich in der Zukunft in ein verseuchtes Ödland verwandelt, und die Menschheit musste ins äußere Sonnensystem ausweichen. Dort, in den Weiten des Alls, sind Ressourcen allerdings ein seltener Luxus, und so bedient sich die menschliche Zivilisation der Zeitreise als letztes Mittel. Sogenannte Zeitkuriere reisen in die Vergangenheit, um dort nach Ressourcen und Antworten zu suchen. Bei seinem letzten Auftrag macht der Zeitkurier James Griffin-Mars jedoch den größten Fehler: Er greift in die Zeitlinie ein – und rettet eine Frau. Jetzt bleibt ihnen nur noch die Flucht in die Gegenwart …

Meine Meinung:
Gleich zu Anfang muss ich mal loswerden, dass ich dachte, dass Sci-Fi gar nicht mein Genre wäre. Dass ich mich daran ja niemals begeistern könnte - tja, falsch gedacht. Dieses Buch hier hat mich eines ganz anderen belehrt!
Als ich das Buch entdeckt habe, hab ich einfach mal auf gut Glück die Leseprobe gelesen und sie hat mich vollkommen gefesselt und mir klargemacht, dass ich mit meiner Einschätzung zu diesem Genre doch irgendwo falsch lag. 

Aber fangen wir mal ganz vorne an. Vorne, auf der ersten Seite - dem Cover!
Ich finde es okay. Es zeigt, dass es sich hier ganz klar um einen Zeitreiseroman handelt und dieser sich ins Science Fiction Genre fügt, aber trotzdem finde ich es irgendwie nicht ganz passend, da unser lieber Protagonist James (den wir hier wahrscheinlich auf dem Cover sehen) kein Portal oder ähnliches benutzt, um in die Vergangenheit zu springen. Aus lauter Neugier habe ich mal geschaut, wie denn die englischen Cover zum ersten und zweiten Band aussehen ... Und Leute, ich war hin und weg! Warum wurden die denn nicht einfach übernommen? So schade, denn diese sind wirklich richtig passend!  (rechts eingeblendet)

Was sich aber dann unter dem Cover befindet, ist einfach der reinste Wahnsinn! Mit unserem Hauptcharakter James Griffin-Mars befinden wir uns in einer dystopischen Zukunft, in der die Erde nur noch den untersten Schichten der Gesellschaft als Wohnort dient, weil diese wirklich kurz vor dem Zusammenbruch steht. Daher ist der Rest der Menschheit ausgewandert - nein wartet mal ... eher ausgeflogen! Dieser befindet sich nämlich auf anderen Planeten und Monden verteilt. 
Zusätzlich gehen der Menschheit nun auch noch die Ressourcen und Energiequellen aus, also haben sich ein paar kluge Köpfe, darunter auch Grace Priestly, die Mutter der Zeit, etwas ganz Gerissenes ausgedacht. Sie haben die Zeitreise erfunden und klauen nun alle restlichen Energiequellen, die der Menschheit dieser Zeit nichts mehr nutzen. Zum Beispiel von Plattformen, die jeden Moment im Meer untergehen, und nicht mehr zu retten sind. Und auf dieser Plattform treffen wir unsere Elise, einen weiteren Protagonisten, den James kurzerhand und gleichzeitig verbotenerweise mit in seine Gegenwart nimmt ... 

Wie schon gesagt war das Buch von der ersten Seite an unglaublich fesselnd. Mir hat das Gedankenspiel total gut gefallen! Leider lässt der Knackpunkt der Geschichte aber echt ein bisschen auf sich warten und somit kommt die Geschichte erst nach etwa 100 Seiten richtig in Fahrt. Genauso war es übrigens mit dem Höhepunkt und Schluss der Geschichte - es zieht sich alles etwas. 
Dafür ist der Mittelpunkt richtig gut gelungen. Ein Wendepunkt trifft den nächsten, die Story entwickelt sich in tolle Richtungen und der Leser springt regelrecht von Seite zu Seite. Ich hatte richtig Spaß beim Weiterlesen, weil es nicht nur spannend sondern auch superinteressant war! 
Die Geschichte bleibt durchgängig abwechslungsreich, was vor allem an den verschiedenen Missionen und Zeiten liegt, die James hier abklappert. Zugleich treibt noch das Katz-und-Maus-Spiel zwischen James und seinen Vorgesetzten die Story richtig an. Hach, Leute, es war sooo gut! ☺
Leider konnte ich den vielen actionreichen Szenen nicht ganz so gut folgen, aber das lag, glaube ich, wirklich nicht am Buch, sondern einfach an mir und daran, dass ich ein ziemlicher Frischling in diesem Genre bin. 

Was mich außerdem total erstaunt hat, war die Beziehung, die ich zu den Charakteren des Buches aufgebaut habe. Normalerweise fühle ich mich oft den Protagonisten so verbunden, als würde ich sie selbst kennen, ja, als wären sie meine Freunde. (Nein, ich habe keine Schraube locker.) In diesem Buch war das nicht so. Das Verrückte daran ist aber, dass ich sie auch nicht unsympathisch fand. Ganz im Gegenteil! Ich mochte es, dass die Charaktere so echt waren. Sie hatten ihre Macken und Fehler, aber gerade das hat sie einfach perfekt gemacht. James zum Beispiel ist ein ziemlich gebrochener Charakter, trotzdem handelt er in so vielen Dingen so nachvollziehbar, was ihn richtig sympathisch macht. Ebenso kam mir Elise oft etwas naiv vor, aber trotzdem ist sie (vielleicht gerade dadurch) so ein positiver, warmherziger und hilfsbereiter Mensch, dass sie einem nur ans Herz wachsen kann. Und Grace Priestly ist sowieso die Höhe! Total arrogant, aber trotzdem einfach humorvoll und zum Küssen. ☺

Auch das Worldbuilding hat Wesley Chu extremst gut hinbekommen. Dadurch, dass das Buch ja in ferner Zukunft spielt, hat er unsere heutige Geschichte einfach weitergesponnen, und das in vielen Hinsichten so realistisch, dass ich manchmal echt Angst bekommen habe, wenn ich genauer drüber nachgedacht habe.

Fazit:
Insgesamt kann ich jetzt also nur nochmal bekräftigen, dass es sich wirklich lohnt, dieses Buch zu lesen und zu lieben. Selbst Sci-Fi-Frischlinge können sich an der Story begeistern - ich bin der lebende Beweis dafür! Außerdem bin ich total gespannt auf den nächsten Teil und freue mich schon wieder richtig doll drauf, in James' und jetzt auch Elises Gegenwart einzudringen.

4 von 5 Sternen

Und  hier ← bekommt ihr es.

Vielen Dank an den Heyne Verlag für dieses Rezensionsexemplar! ♥